Zu wenig Zeit für zu viel Arbeit

Pressekonferenz in Essen: ver.di-Aktive kritisieren Arbeitsbedingungen beim Lebensmitteldiscounter Netto

Der Netto-Markendiscount ist seit der Übernahme von Plus im Jahr 2009 zu einem wichtigen Akteur der Discounterbranche aufgestiegen. Als EDEKA-Tochter ist Netto Teil des größten Lebensmitteleinzelhändlers in Deutschland. Über 50.000 Kolleg/inn/en sind bei Netto beschäftigt. Im Essener Stadtbezirk sind etwa 330 Menschen in 32 Nettofilialen tätig.
Den Preis für den Aufstieg von Netto zahlen die Kolleginnen und Kollegen, die bei Netto arbeiten. Auf einer Pressekonferenz am Freitag, den 28.09.2012, hat die Gewerkschaft ver.di öffentlich gemacht, was die Billigstrategie von Netto für die Beschäftigten bedeutet.

Nach der Pressekonferenz: Die ver.di-Aktiven aus Essen mit den gesammelten Unterschriften. Von ca. 330 Beschäftigten in Essen haben 182 KollegInnen unterschrieben.

Auf der Presskonferenz berichteten aktive ver.di Mitglieder bei Netto von den Arbeitsbedingungen in den Filialen. Die Kolleg/inn/en möchten gegenüber ihrem Arbeitgeber unerkannt bleiben, deshalb haben wir die Zitate im Folgenden anonymisiert.

„Jede Woche mache ich 10 bis 20 Überstunden, die ich von Netto nicht bezahlt bekomme“ berichtet eine Marktleitung auf der Pressekonferenz. „Netto stellt uns nicht die Zeit und nicht das Personal zur Verfügung um die anfallende Arbeit zu schaffen“, so die Marktleitung weiter.
Der Arbeitsdruck bei Netto macht viele Beschäftigte krank. Eine weitere Marktleitung berichtet: „Monatelang musste ich mit zu wenig Personal eine Filiale auf Vordermann bringen. Schließlich habe ich den Druck nicht mehr ausgehalten und bin für mehrere Monate krank geworden.“

Für die über 6000 Auszubildenden bei Netto bedeutet diese Situation, dass ihnen in vielen Fällen eine angemessene Ausbildung verwehrt wird. Interne Dokumente beweisen, dass Netto Auszubildende nutzt, um Personal einzusparen. Dies führt dazu, dass in bestimmten Zeiten mehr Auszubildende als Stammpersonal in den Filialen anzutreffen ist. Eine Auszubildende berichtet auf der Pressekonferenz: „Ich konnte während meiner Ausbildung in der Filiale kaum etwas lernen. Ständig nur an der Kasse sitzen oder Regale einräumen. Da bleibt keine Zeit, um die wichtigen Ausbildungsinhalte beigebracht zu bekommen.“

Die Schilderungen der Netto-Kolleg/inn/en legen den Eindruck nahe, dass die Arbeitsbedingungen bei Netto immer wieder zu Gesetzesverstößen und Verstößen gegen geltende Tarifverträge führen. Deshalb fordern die gewerkschaftlich organisierten Mitarbeiter/innen ausreichend Zeit und Personal, um ihre Arbeit schaffen zu können. „Das Geschäftsmodell von Netto kann nicht darauf beruhen, dass die Kolleg/inn/en einen Teil ihrer Arbeit umsonst machen und AZUBIs als billige Arbeitskräfte ausgebeutet werden“, so Kalle Kunkel, ver.di Gewerkschaftssekretär, „deshalb fordern wir eine vernünftige Personalausstattung für die Filialen“.

Die Netto-Mitarbeiter/innen setzten dabei auf ihre gewerkschaftliche Organisierung. Die ver.di-Mitglieder bei Netto haben in den vergangenen Monaten von über der Hälfte der Beschäftigten in Essen Unterschriften gesammelt und diese mit einer 30köpfigen Delegation der Geschäftsleitung übergeben und Verbesserungen gefordert. Bisher weigert sich die Geschäftsleitung, die Probleme anzuerkennen. „Die Unterschriften waren ein erster Schritt und haben gezeigt, dass die Situation bei Netto unhaltbar ist.“ so Kunkel.

Unterstützung erhalten die Beschäftigten des Discounters von namhaften Persönlichkeiten, die sich als Paten an die Seite der aktiven Kolleg/inn/en gestellt haben. Aus dem Kreis der Paten haben Stephan Gastmeier (stellv. Personalratsvorsitzender Uniklinikum Essen) und Ulla Lötzer (Essener Bundestagsabgeordnete für die Partei Die Linke) auf der Pressekonferenz ihre Unterstützung für die Beschäftigten zugesagt.

  • So ist richtig!!

    Wer kämpft kann verlieren..... wer nicht kämpft hat schon verloren...... ihr werdet nicht scheitern!!!!!
    Bleibt jetzt stark und bietet dem Unterdrückentum weiterhin die Stirn!!!!

    Kommentar von: Netto Ehemann - 29.09.2012, 19:22
  • ihr seid super. macht weiter so. eines tagen komen wir auch dazu.

    Kommentar von: AusLeipzig - 30.09.2012, 10:45
  • Krasse Sache !

    Hut ab ! Ich bin total begeistert von diesem Mut. Das muß doch klappen. Netto will doch Umsatz..Das geht doch nur mit uns Mitarbeitern aber nicht ohne uns. Und die Kunden sehen uns und nicht die da oben.

    Kommentar von: Lilly - 30.09.2012, 19:32
  • Abbrennen?

    Tja so funktioniert der Kapitalismus nunmal, unten die werden immer weiter nur ausgebeutet, und die Bozen machen sich die Taschen immer noch voller !

    Wenn es alles nichts bringt, einfach die Edeka Zentrale abbrennen! Im LEH sind außer bei der Rewe Gruppe ( und vllt doe Dohle) überall unhaltbare zustände ! Was meint ihr warum Mitarbeiter er Arge abgestochen werden? Seht ihr den zusammenhang?

    Kommentar von: Christian - 01.10.2012, 19:06
  • sinnlos

    Hat doch eh alles keinen Sinn, die Geschäftsleitung hat ja
    kein einsehen.Ich habe jetzt aufgehört, gehe lieber Stempeln als
    diesen Druck weiter auszuhalten!

    Wünsche Euch weiter viel Erfolg!

    Kommentar von: Netto Team - 03.10.2012, 09:02
  • Dankbar sein

    Hallo !Normalerweise müßten alle ex-Plusmitarbeiter DANKBAR sein.Wenn NETTO nicht gewesen wäre,wo würdet Ihr heute stehen.Wie alle Schleckermitarbeiter ,auf der
    Straße.Macht einfach nur Eure Arbeit und seit endlich mal Dankbar !

    Kommentar von: claudia - 03.10.2012, 10:32
  • Meine liebe Claudia,

    Du bist da wohl total falsch informiert, Plus ist im Gegensatz zu Schlecker nicht Pleite gegangen, sondern wurde verkauft, weil der Herr Haub keine Lust mehr hatte. Und Netto waren nur die , die den besten Preis geboten haben.
    Natürlich bin ich froh, dass ich Arbeit habe, das heißt aber nicht, dass ich mich kaputt machen lassen möchte. Das lasse ich nicht zu, auch nicht von meinem Arbeitgeber.

    Kommentar von: Gabi - 03.10.2012, 14:36
  • Liebe Claudia

    Ich bin ja so froh das meine Gattin soooo Dankbar ist bei Netto zu arbeiten. Sie freut sich immer so sehr das sie immer erreichbar sein soll (kommt gut wenn sie mit mir in ihrer Freizeit unterwegs ist) von den unbezahlten Stunden die in großer Menge anfallen will ich gar nicht reden. Das sie unaufgefordert früher als nötig den Dienst antreten darf wird auch dankbar hingenommen......!!!!!
    Auch die Auszubildenen die im 2 Lehrjahr schon volle Arbeit abliefern dürfen anstatt was zu lernen sind so dankbar für deinen Hinweiss!!!

    Es wäre ja eine nette Geste wenn du mal eine Woche Dankbar wärst und natürlich ohne jede Vergütung oder Anerkennung deiner Leistung ihren Job, oder den jedes anderen Nettomitarbeiters , übernehmen würdest!!! ich glaube mir wird gerade schlecht......

    Kommentar von: Netto Ehemann - 05.10.2012, 09:48
  • Hallo Netto Ehemann

    Du wirst es nicht glauben,aber mein Mann ist auch Netto-Ehemann.Mache wahrscheinlich ein bißchen mehr als deine Frau,aber ,diese Sachen gibt es nicht bei uns in der Filiale,dafür sorgt jemand.Bei uns ist auch nicht alles rosa-rot,aber wir gehen da den Weg:1.Filialleitung,2.VL ,
    3.GVL ...usw.Zeit haben und immer wieder dran errinnern.Haben dadurch schon sehr viel geschafft!Unbezahlte Stunden gibt es nicht.....!!!!!
    Wir machen auch alle unsere Arbeit und haben eine gute Stimmung.
    Warum schaffen das andere nicht.!

    Kommentar von: claudia - 05.10.2012, 13:24
  • Mann hat nicht nur Rechte !!

    Kommentar von: ina - 05.10.2012, 13:33
  • Ich persönlich finde den Kommentar von Claudia gut.
    Sie hat vollkommen Recht mit Ihren Äußerungen und finde das toll auch mal eine andere Meinung zu lesen.

    Kommentar von: ina - 05.10.2012, 13:35
  • Wenn Euch die Arbeit zu viel ist,dann sucht Euch doch eine andere.
    Wer hindert Euch daran !!!
    Es gibt ja genügend!

    Kommentar von: Dr.Leut - 05.10.2012, 13:48
  • @ Claudia: Ob du mehr machst als meine Frau will ich mal so stehen lassen, aber wenn doch alles so gut bei euch klappt und ihr keine unbezahlten Stunden habt dann zeigt denn anderen doch wie das geht und alle haben was davon!!!
    @ ina: ja das stimmt aber auch nicht nur Pflichten!!!

    @ Dr.Leut: das ist ja an Hohn nicht zu überbieten. Frag doch als Beispiel mal warum so wenig Schleckerfrauen einen neuen Job gefunden haben wo es doch genügend gibt!!!

    Kommentar von: NEtto Ehemann - 05.10.2012, 14:36
  • Hallo Netto Ehemann

    Habe über unsere Filiale schon auf einer Verdi-Tagung erzählt,aber das interessiert doch niemanden.
    Niemand hat den Arsch in der Hose selber aktiv zu werden.Das habe ich unter anderem bei der Versammlung mit Hr.König bemerkt.Keiner hat da Probleme angesprochen!Warum ???
    Verdi macht das schon.Es hatte jeder die Möglichkeit über die Missstände zu reden und keiner hats getan.!Hallo !!!
    "Kindergarten-kleinste Gruppe "in meinen Augen.
    Der Hr.König kam sich da bestimmt verarscht vor.
    Alles war da schön ! Prima, ganz toll!

    Kommentar von: claudia - 05.10.2012, 15:12
  • Ich finde es gibt bestimmt Filialen wo es gut und gerecht läuft,aber ich selbst bin in einer Filiale wo wir alle doppelt (!) so viel arbeit als in unseren Arbeitsverträgen drin steht und das schon seit Monaten.Eine Mitarbeiterin ist nun an Burnout erkrankt,echt super.Erst als ich meine tolle Verditasse mal in den Aufenthaltraum gestellt habe wurde unser BVL aktiv und hat eine (!) neue Mitarbeiterin eingestellt.Netto will einfach nur Gewinn auf Kosten der Mitarbeiter machen und das ist eindeutig der falsche Weg.Die paar Leute die den Laden schmeißen werden zum dank noch kaputt gespielt.

    Kommentar von: Silka - 07.10.2012, 08:37
  • Stunden für Filiale

    Liebe Claudia,

    es würde für die Debatte sicher weiter helfen, wenn Du mal sagen könntest wie viel Stunden ihr in der Filiale zur Verfügung habt, bei welchem Umsatz. Vllt hat es ja auch was damit zu tun, dass ihr keine unbezahlten Überstunden machen müsst.

    Kommentar von: Gewerkschafter - 14.10.2012, 10:58
  • Stunden in der Filiale

    Hallo Gewerkschafter!
    Die Stundenkonstellation ist doch in jeder Filiale anders.Es gibt Zusatz-Stunden für einen Aufzug,Öffnungszeit,geringer Durchschnittsumsatz,Umsatz usw.Ich könnte jetzt meine Stunden hier preisgeben,was ich nicht mache.Es soll mal schön jeder selber kämpfen.Ich habe es geschafft aber das interessiert doch keinen .Die Netto-mitarbeiter sollen erst mal Ihren Job machen wofür sie jeden Monat Ihre Kohle kriegen,das macht doch kaum einer.Ich muß natürlich auch mitarbeiten.Als ML muß ich mit meinen Mitarbeitern auch menschlich umgehen.Wir haben z.B.auch eine klasse Stimmung.Einen super Krankenstand.Da gebe ich mir ein riesen Lob dafür.Wir haben z.B.auch den Umsatz verdoppelt.Das geht auch nicht einfach mal so.Ich wünsche euch allen viel Glück und hiermit klinke ich mich aus.
    Fangt alle erst mal an,Euren Job zu machen und dann auf den VL zugehen.Dies war nur ein Tip !!!

    Kommentar von: claudia - 21.10.2012, 11:29
  • Es gibt Leute für die ich mich Fremdschäme.....

    Kommentar von: Netto Ehemann - 22.10.2012, 08:25
  • Gemeinsamkeiten und Unterschiede

    Der Mensch ist eine schwierige Konstruktion. Mal geht es ihm gut, dann wieder nicht gut, aber eigentlich doch…, eher nicht. Da soll man draus schlau werden. Übrigens, ein Geschenk der Natur! Natürlich brauchen wir die Gemeinschaft, aber auch darin muss der Mensch sich individuell durchsetzen. Das Ergebnis wird wohl Entwicklung sein. Wären wir alle gleich, säßen wir noch in der Höhle. Deshalb…..
    Jeder nimmt Realitäten, wie Ungerechtigkeiten anders wahr! Die Frage, inwieweit das den persönlichen Lebensstil beeinflusst, beantwortet jeder Negativ oder Positiv Betroffene aber auch Unbetroffene unterschiedlich.
    Nur Bildung und Aufklärung führen aller Voraussicht zur „wirklichen Wahrheit“?
    Wer das eine nicht hat und das andere nicht bekommt---sollte die menschliche Empfindung nutzen.
    Der Starke stützt den Schwachen. Der Gesunde den Kranken. Der Reiche den Armen.
    Es scheint kein Platz für Schwache, Kranke und Arme zu geben. Die Verrohung wird vorherrschend.
    Hoffentlich meint es das Leben immer gut mit dir, und du darfst ewig die Sonnenseite genießen. Wäre es anders herum……..?
    Daher, erkennt Gemeinsamkeiten, Unterschiede gibt es genug. Der Streit muss ein Ziel haben und einen klaren Weg erkennen lassen!
    Die individuelle Gerechtigkeit wird es nicht geben!
    Wer das für sich einfordert, schadet dem Ganzen.

    Kommentar von: otteN - 20.11.2012, 00:19
  • KuEYVGasQ

    Ja, die Agentur/Redaktion entwickelt sich zu einem echten Familienbetrieb. Bei der Gelegenheit, sobald der Schnee kommt, brauch ich wieder frisches Fotomaterial. Ich hoffe du nimmst dir zum Modeln Zeit!

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    Kommentar von: vJrzVcPOJamFbwYLU - 12.12.2012, 08:22
  • Wer bei Netto arbeiten will ist bedient am beste gleich seinen job besser woanders zu suchen

    Naja ich werde hier keine namen unsw preiss geben

    Nur soviel wer bei netto als Aushilfe anfängt kann gleich seinen Kittel wieder ausziehen den nicht mal versprechen werden eingehalten und nicht mal annähernd die Stundenzahlen die man da versprochen bekommt sind eine glatte lüge da frag ich mich doch wass biste eigendlich noch als Arbeitsgraft Wert ich sags euch einen scheissdreck

    Nie Mehr !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Kommentar von: H..m - 07.05.2013, 16:15
  • Netto wird nie was ändern ich bin jetzt ein jahr dabei und habe keine lust und nerven mehr. netto verdient auf unseren rücken während wir seelisch am ende sind und am ende den druck nicht mehr aushalten. ich weiß jetzt schon das ich im nächsten jahr wenn meine ausbildung zu ende ist nicht mehr bei netto tätig sein werde.

    Kommentar von: Carina - 07.08.2013, 15:00
  • Netto macht's möglich!

    Ich war bis zum 28.01 als Auszubildene angestellt. Mir wurde vorgeworfen, dass ich 6 Tage unentschuldigt in der Schule gefehlt haben soll, was nicht der Fall war, sondern nur 3. Meine ehemalige Chefin hat mir nie zugehört und mir es nicht geglaubt und die Vertretungsstunden wurden mir auch nur teils ausgezahlt. Meine Plusstunden wurden auf einmal zu Minusstunden, obwohl ich den ganzen Tag von 12-21 Uhr in der Filiale war. Meine Frage, warum das so ist: niemals eine Antwort bekommen. Seit 3 Monaten werde ich immer wieder versetzt, weil ich täglich anrufe, was mit meinem restlichen Schultagen und Vertretungsstunden ist (knapp 100€) der neue VL meinte zu mir er macht es aus Kulanz (aha). Der alte VL sagte zu mir, ich hätte ja keine Rechte als Azubi und müsse die Abmahnung (wegen den Schultagen) sofort unterschreiben.
    Also wird jetzt zum Anwalt gegangen und das nun so geklärt!
    Ich bin froh, da nicht mehr zu sein!

    Kommentar von: ehemalige Netto-Azubine - 05.03.2014, 11:46
  • Nah dran an Burnout

    Ich arbeite seid 2011 als stellv.Markt Leitung bei Netto. Anfangs hat es mir Spass gemacht,da dort eine gute Stimmung herrscht. Aber mittlerweile bin ich richtig ausgelaugt! Ständig 40 km zur Arbeit fahren da ich umgezogen bin,obwohl es überall Netto Läden gibt.Habe meinen VL gebeten mich zu Versetzen.Aber daraus wurde eine leere Versprechung und es hieß ich solle mich doch bitte
    selber darum kümmern. Und dann noch dieses..Du musst in einer anderen Filiale aushelfen..klar gerne ..noch nie dort gewesen und dann noch mehr km..kein Problem!!
    Nun ist auch noch die ML krank und
    ich darf mich um alles kümmern und bekomme den ganzen Druck zusätzlich
    ab. Ich komme nach Hause und bin so fertig das ich Weine,werde teilweise Aggressiv meinem Partner gegenüber..Ich kann nicht mehr..

    Kommentar von: noch stellv.Marktleitung - 21.08.2014, 05:46
  • Netto muss sparen und macht seine Mitarbeiter kaputt!!

    Bin seit 2010 Vertretungsraft und habe es jetzt vorübergehend niedergelegt da man einfach nur fertig gemacht wird. Seit September muss Netto sparen da die wohl sonst ihren Anteil an Edeka nicht zahlen kann oder so, seit dem ist man abends nur noch zu zweit und es sollen am besten nur noch billig Kräfte eingeteilt werden. Man schafft keine Aufgaben mehr weil man kaum Personal hat und dann auch noch sparen soll wo man nur kann, Netto baut einen Druck auf seine Leute auf das man nur noch ungern zur arbeit geht weil das Geld auch noch nicht mal vorne und hinten reicht, die Leute werden krank und werden psychisch belastet und wenn man älter ist und die Leute dann auch noch eins öfter krank sind werden sie gemobbt und versucht aus dem Konzern zu bekommen! Im großen und ganzen Netto macht seine Leute kaputt und vergrauelt sie sich selber!!!!

    Kommentar von: stellvertretende Marktleitung/Verkäuferin - 02.12.2014, 12:05
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